Seit Anfang July wird’s konkret

Jetzt ist es also wirklich da – das Open Source License Compendium – in einer ersten Durchstichsversion 0.4. Wie auf dem Open Source Forum der BitKom Ende Juni in Berlin versprochen und in einer OSLiC Präsentation skizziert, ist das OSLiC Anfang Juli in einer Version veröffentlicht worden, anhand derer man – über das konkrete Beispiel ‚BSD-Lizenz‘ – erkennen kann, wie es später einmal für viele Lizenzen verwendet werden soll: Kapitel 6 definiert die Kategorien, über die die Open Source Use Cases spezifziert werden. Kapitel 7 bietet den dazu passenden Fragebogen und eine Taxonomie, um über die Antworten den je relevanten Open Source Use Case zu finden. Und Kapitel 8.2 bietet für die Use Cases die BSD spezifischen TO-DO-Listen, die man nur abarbeiten muss, um sicher zu sein, dass man sich lizenzkonform verhält.

Nun gut, es ist erst die Version 0.4. Und die BSD-Lizenz gehört auch nicht unbedingt zu den kompliziertesten Lizenzen. Insofern wird noch viel an Inhalt zu ergänzen sein. Aber so ist das eben, wenn man der OS Regel folgt – veröffentliche früh, veröffentliche viel: Dann fehlt in einem frühen Stadium eben noch viel. Und vieles ist vielleicht noch vorläufig. Aber dafür kann eben jeder mitdenken und mitarbeiten.

Und die Resonanz nach einer Woche ist ganz erstaunlich. Hier mal ein paar Links

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